Preisträger/innen 2023

Der Fonds PERSPEKTIVE 2023 und sein Initiator, das Bureau des arts plastiques des Institut français Deutschland, freuen sich, die Gewinnerprojekte des Ideenwettbewerbs GROWING VILLAGES – The future is not metropolitan bekannt zu geben.
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Die Bewerber*innen wurden aufgerufen, sich das Dorf von heute oder sogar der Zukunft vorzustellen. Ein Dorf, das sich weiterentwickelt, wächst und gedeiht, ohne dabei zu einer Großstadt zu werden. Ein soziales und gesellschaftliches Gebiet, das die Natur respektiert …(die Ausschreibung einsehen)

Die Organisatoren erhielten aus Deutschland und Frankreich 33 Bewerbungen von Teilnehmenden, die sowohl hinsichtlich ihres jeweiligen Werdegangs als auch ihrer Herkunft und ihres beruflichen und sozialen Hintergrunds ein breites Spektrum abdeckten. Die deutsch-französische Jury bildeten Olivier Gaudin, Antje Stokman, Djamel Klouch und Jan Liesegang. (Weitere Informationen über die Jury)
Die Jury würdigte die Bewerberinnen und Bewerber für ihre neue Herangehensweise an das sehr aktuelle Thema und ihre vielfältigen Vorschläge zu dessen Interpretation. Häufig wurde Umwelt‑, Wirtschafts- und auch Mobilitätsfragen die meiste Aufmerksamkeit geschenkt, wohingegen die als am relevantesten eingestuften Projekte die identitätsstiftenden heimischen Traditionen und Verfahren eines Dorfes in den Mittelpunkt stellten. Die überbordende, zum Utopismus neigende Vorstellungskraft der Bewerberinnen und Bewerber wurde von allen Jurymitgliedern positiv hervorgehoben. Zu den Auswahlkriterien gehörten auch die Qualität der schriftlichen Ausarbeitung des Projekts und die Sorgfalt bei den Illustrationen.
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  1. Der erste Preis geht an das Projekt The caretakers – An exploration on a traumatized landscape von Cécile Gaudard (geb. 1998 in Orcines, Frankreich
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  2. Der zweiten Preis geht an das Projekt Transhumance: a model for growing villages von Kim Tsarowsky (Berlin) und Maria José Landeta Valencia
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  3. Den dritten Preis geht an das Projekt Kooperatives Hinterland von Sarah Pens (geb. 1997 in Hannover)

 

Außerdem hat die Jury entschieden, zwei Projekte mit einer besonderen Erwähnung zu würdigen:
  • Das Unbequeme Dorf von Benedikt Hartl
  • Make Ines stay? von Johanna Bendlin, Laura Villeret und Falma Fshazi
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Die Preisverleihung wird am Donnerstag, den 23. November 2023, im AIT-ArchitekturSalon Hamburg in Anwesenheit der für die drei besten Projekte verantwortlich zeichnenden Gewinnerinnen, der Jury und der Organisatoren des Wettbewerbs stattfinden. Zusätzlich zu den Preisträger*innen und den besonderen Erwähnungen werden an diesem Abend 5 weitere Projekte vorgestellt, die von der Jury aufgrund ihrer Qualität ausgezeichnet wurden. Die 5 Projekte sind (in alphabetischer Reihenfolge):
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  • GO Sunghoon, Always there, very personal
  • KOSENKOV Pavel, Achkarren-Growing and Sustainable village
  • MICHL Franziska, Rethinking villages – Reinventing Reurbanism
  • SCHARTNER Alexandra, Cross-Border Placemaking
  • WREDE Leonie, Rutopie – rural, village, future

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