Sculpture Navale

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Hamburg-Nantes, Sculpture Navale #2 ©collectif mit

Organisator*innen: collectif mit (Nantes), ftts (Berlin), Das Archipel (Hamburg) in Zusammenarbeit mit Janna Nikoleit und Jana Beckmann
Teilnehmer*innen:
Jana Beckmann, Fabien Bidaut, Julia Böhme, Moritz Brettschneider, Finn Brüggemann, Julius Lewy, Mia Löb, Claire Mélot, Janna Nikoleit, Todosch Schlopsnies, Timon Schmolling, Paul Sourzac, Federica Teti…
Daten: April – Oktober 2019
Orte: Honigfabrik (Hamburg), Das Archipel (Hamburg), l’Esclain (Nantes)

Hier geht es zu ein paar Bildern und hier zu einem Gespräch mit den Verantwortlichen.

Das Archipel (Hamburg), ftts (Berlin) und das collectif mit (Nantes) möchten mit Sculpture Navale #2 über den Sommer 2019 einen offenen Prozess anstoßen, um eine neue Insel des Archipels auf dem Veringkanal zu erdenken und zu errichten: eine offene und mobile Bibliothek mit Druck- und Schreibwerkstatt auf Hamburgs Gewässern. Eine mobile Infrastruktur für künstlerische und soziale Produktion auf dem Wasser; eine offene Struktur, kollektiv organisiert, niedrigschwellig und für alle Interessierten nutzbar.

Sculpture Navale #2 ist lokal in einer Stadt, in einem Stadtteil, auf einem Kanal verortet, und macht gleichzeitig eine transitorische Geste: Über den Zugang zum Wasser arbeiten wir mit künstlerischen Strategien an einer anderen Stadt. Sculpture Navale #2 ist ein Testlauf für andere Organisation gemeinschaftlichen Lebens, basierend auf der Teilhabe aller Mitwirkenden an Ressourcen und Entscheidungen. Wie kann das Allgemeingut konkret in Hamburg und in Nantes verhandelt und neu erdacht werden? Sowohl Wasserflächen als auch Bibliotheken sind in der öffentlichen Wahrnehmung commons, öffentliche Orte und keine Handelsware. Dadurch bieten sie einen idealen Startpunkt um Möglichkeiten und Umgang mit freie Raüme und Treffpunkt in der Stadt zu erproben.

Welche Gestalt hat eine mobile Bibliothek auf dem Wasser, was sind ihre Inhalte? Ausgangspunkt von Sculpture Navale #2 ist die nicht allein archivarische Funktion der Bibliothek der Zukunft, sondern auch als Ort gemeinschaftlicher Produktion. Ab April 2019 wird eine mobile Infrastruktur auf dem Veringkanal in Hamburg zum Verweilen und Lesen, zum Schreiben und Denken, und vor allem zum selbst produzieren, Drucken, Binden, Heften, Pressen, Publizieren, Aufnehmen und dem Teilen von Wissen errichten. Der Raum der Bibliothek der Zukunft steht jederzeit allen Interessierten offen.

Hamburg:

  • März: Vorbereitungen der Bauphase
  • April: Floßbau und Einrichtung der Bibliotheksinsel
  • 18 – 19. Mai 2019: Eröffnung der „Bibliothek der Zukunft“, bei der Honigfabrik
  • 14. Juni: Auftakt
  • 15.Juni ab 16:00: Der Vorsitzende der Kanalgenossenschaft berichtet über den Veringkanal
  • 19.Juni – 14.Juli Ausser Montags: Offene Bibliothekwerkstatt (schreiben, übersetzen, drucken, kochen, singen)
  • 20.Juni ab 19:00: Vortrag: Territories and future knowledge building, learning with indigenous populations with Marjetica Potrc (ENG)
  • 21.Juni, 11:00 – 16:00: Zukunftworkshop with Marjetica Potrc
  • 22.Juni, 13:00 – 17:00: Liegekonzert: Minze, Ulrike Bernard, Bastian Hagedorn, Agente, Costura & Lesung Wuan Wandel (Ulrike Bernard, Greta Granderath)
  • 24.Juni, 30.Juni, 10:00 – 17:00: Übersetzungwerkstatt
  • 25.Juni, 26. Juni, 10:00 – 18:00: Bauworkshop Drückpresse
  • 29.Juni, 11:00 – 23:00: Mystic Office: Core Shamanism, Personal Tarot Readinds. 21:00: Gong Concert Roberta Perzolla, Leonor Beuter
  • 30.Juni, 14:00 – 19:00: Austellung
  • 01.Juli, 05.Juli ab 13:00: Offene Bibliothekwerkstatt mit Kinder: Habitat, wer wohnt wo? Companion Species
  • 06.Juli, ab 17:00, 07.Juli , bis 18:00: Die Bibliothek Insel reist ein die Stadt
  • 09.Juli, 12.Juli , 10:00 – 17:00: Aufs papier: Wir machen ein Buch
  • 12.Juli, 13.Juli ab 12:00: Performance Collective inaction
  • 14.Juli ab 10:00: Salonkostümfest, Jakob K./ Farben Probebühne im Gängeviertel

Eintritt frei oder gegen Spende

Nantes:

  • September – Oktober 2019: Ausstellung, Präsentation des Prozesses und Denkatelier bei l’Esclain